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1,1 Millionen Besucher bei Europas größtem Gottesdienst – deutlich mehr Seelsorgegespräche als je zuvor

05.04.2009 11:37:00

Rund 1,1 Millionen Besucher verfolgten zwischen dem 29. März und dem 5. April den größten Gottesdienst Europas, der aus der Chemnitz Arena per Satellit an weit über 1.300 Veranstaltungsorte in 18 Ländern Europas übertragen wurde. Besonders beacht­lich: Deutlich über 56.000 Menschen nutzten allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Angebot von ProChrist-Leiter Pfarrer Ulrich Parzany und suchten das Gespräch mit Seelsorgern am jeweiligen Veranstaltungsort. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“ und fand bereits zum siebten Mal statt.


ProChrist ist eine Einladung an die Menschen, sich mit grundsätzlichen Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens auseinander zu setzen. Offizielle Kirchenvertreter und zahlreiche Prominente besuchten die Impulsgottesdienste: So nahmen in Chemnitz zum Beispiel der sächsische Landesbischof Jochen Bohl und der Bischof des Bistums Dresden-Meißen Joachim Friedrich Reinelt an einem Abend teil. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Heinz-Horst Deichmann, Inhaber der größten Schuhhandelskette in Europa kamen an den Zentralveranstaltungsort. Ebenfalls zu den Unterstützern zählen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Bischof Wolfgang Huber, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-J. Weise und Golfprofi Bernhard Langer.

Rund 56.500 Menschen im deutschsprachigen Raum suchten das Gespräch
Die acht ProChrist-Abende haben viele Besucher tief beeindruckt. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind insgesamt rund 56.500 Menschen der Einladung von Pfarrer Ulrich Parzany gefolgt und suchten das Gespräch mit eigens für den Anlass geschulten Seelsorgern an den Veran­staltungsorten, deutlich mehr als bei allen vorhergehenden Veranstaltungen. Zahlen für die übrigen Länder werden in den kommenden Tagen vorliegen. „Wir werden in den nächsten Wochen nach den Ursachen für das extrem gestiegene Interesse an unserem Gesprächsangebot suchen“, sagte Ulrich Parzany.

Parzany: Klartext reden und Profil zeigen
Die Menschen seien auf der Suche nach einer klaren Antwort auf die Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Parzany: „Es ist fantastisch, dass wir in Deutschland so frei und ungehindert über diese Frage reden und streiten können. Denn wo Zweifel verboten sind, wird auch das Staunen unmöglich – das haben gerade wir Deutschen in unserer Geschichte ausgiebig erlebt. Jetzt ist es nötig, dass wir Christen Klartext reden und Profil zeigen.“

Klaus Rudolph: Eine Ermutigung für Chemnitz
Klaus Rudolph, Vorsitzender des Chemnitzer ProChrist-Trägervereins, war begeistert vom Interesse der Menschen an den Themen: „Wir haben bei der Vorbereitung nicht im Traum mit einem solchen Run auf unser Angebot gerechnet. Insgesamt sind etwa 52.000 Gäste an den acht Abenden gekommen und haben ProChrist auch für Chemnitz zu einem außergewöhnlichen Ereignis gemacht.“ Rudolph zeigte sich auch beeindruckt von der guten Zusammenarbeit der weit über 1.000 Ehrenamtlichen und der fest angestellten Mitarbeiter: „Es hat nicht nur alles reibungslos geklappt, sondern es war für uns alle ein beeindruckendes und ermutigendes Erlebnis, wie bereitwillig und engagiert jeder seine Fähigkeiten für die Sache mit eingebracht hat. Ich bin sicher, dass die Menschen viel davon in ihren Alltag mitnehmen.“

Weiterarbeit nach ProChrist
Die an ProChrist beteiligten Gemeinden bieten in den kommenden Wochen weitere Kurse über Glaubensfragen an. Informationen darüber unter www.prochrist-chemnitz.de.

Weitere Informationen und Bilder: www.prochrist.org

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