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ProChrist unterzeichnet Vertrag mit Porsche-Arena – Trägerkreis geht jetzt auf Tour durch Kirchengemeinden

08.07.2010 14:38:26

(Stuttgart – 8. Juli 2010) Über eine Million Menschen in Europa erreichen – das möchte der Verein ProChrist von der Stuttgarter Porsche-Arena aus und setzt dafür auf Satellitenausstrahlung, Fernsehen und Internet. Heute gab es den offiziellen Auftakt für ProChrist 2013, den größten überkonfessionellen Gottesdienst Europas, der im Frühjahr 2013 stattfinden soll: Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, und Michael Klitzke, ProChrist-Geschäftsführer, unterzeichneten den Vertrag über die Hallennutzung. Mit dabei waren Michael Föll, Erster Bürgermeister der Stadt Stuttgart, und ProChrist-Leiter Ulrich Parzany. Gleichzeitig gründeten Vertreter mehrerer christlicher Gemeinden der Region den Trägerkreis ProChrist-Stuttgart.


ProChrist 2013 sind acht Gottesdienste, die an den Abenden vom 3. bis zum 10. März 2013 in bis zu 20 europäische Länder gesendet werden: An weit über 1.000 Orten laden dann Kirchengemeinden die Bürger dazu ein, den Event gemeinsam zu verfolgen – in Kirchen oder Museen, Gemeinde- oder Autohäusern, Kinos oder Jugendzentren, Wohnzimmern oder Internet-Cafes. Die Gastgeber bieten dort ein individuelles Rahmenprogramm. Kern der Veranstaltung ist die Übertragung der Impulspredigt von Pfarrer Ulrich Parzany aus der Porsche-Arena in Stuttgart. ProChrist setzt auf zeitgemäße Veranstaltungselemente mit professionellen Künstlern ebenso wie auf enormes ehrenamtliches Engagement der Gemeindemitglieder. Mit moderner Technik sorgt der Verein dafür, dass die Zuschauer am Fernsehen und im Internet auf Empfang sind und schafft über eine Telefon-Hotline und Livechats die Möglichkeit, dass Menschen auf der Suche nach Ansprechpartnern im Anschluss an die Veranstaltung direkt Kontakt zu Gemeinden in ihrer Heimatregion bekommen.

Vorreiterrolle beim Einsatz moderner Technologien

Schon immer hatte ProChrist eine Vorreiterrolle beim Einsatz moderner Technologien und der Gottesdienst mit Satellitenübertragung stieß selbst in kirchlichen Kreisen Anfang der 1990er Jahre noch auf große Skepsis. Da sich diese und andere Technologien bei der Veranstaltung mittlerweile vielfach bewährt haben, wird bei ProChrist 2013 insbesondere der Zugang über das Internet und die Kommunikation in sozialen Netzwerken ausgebaut. Der Verein setzt dafür unter anderem auf Anwendungen, die sich auf mobilen Datenüber­tragungsgeräten verwenden lassen. Bei der Pressekonferenz anlässlich der Vertragsunterzeichnung startete Ulrich Parzany daher den „ProChrist 2013-Social Media App“ – eine für iPad und iPhone entwickelte Anwendung für die Kommunikation zwischen ProChrist-Zuschauern am Computer und Seelsorgern am anderen Ende der Datenleitung. Er betonte, dass der Dialog mit den Menschen das zentrale Anliegen von ProChrist ist. „Christen müssen sich – nicht erst nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle, jetzt aber besonders – kritische Fragen gefallen lassen und Antworten geben. „Und genau das ist unser Ziel: ProChrist will die Menschen mit ihren Zweifeln an Gott, am Glauben und an kirchlichen Institutionen ernst nehmen. Bei der Veranstaltung geben wir Antworten darauf und zeigen, dass christlicher Glaube auch heute noch eine tragfähige Lebensgrundlage sein kann – trotz aller menschlichen Unzulänglichkeiten“, sagte Parzany.

„Der Verein ProChrist geht mit seinen überkonfessionellen Gottesdiensten und Übertragungen neue Wege und es freut uns sehr, dass diese Signale im Jahr 2013 von Stuttgart aus in die ganze Welt übertragen werden“, sagt Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll. Und weiter: „Internationale Sportereignisse, Konzerte, Tagungen, Parteitage und Hauptversammlungen gab es in der Porsche-Arena schon viele, die Gottesdienste von ProChrist und die damit verbundenen Liveübertragungen sind sicher eine Besonderheit für unsere baden-württembergische Landeshauptstadt.“ Für Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, sind „Veranstaltungshallen die Kathedralen des 21. Jahrhunderts und deshalb ist die ProChrist-Veranstaltung für uns eine besondere Herausforderung. Sie bestätigt einmal mehr, wie flexibel unser Hallenduo im NeckarPark ist und ich bin überzeugt, dass wir ein gelungenes Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen von ProChrist erleben werden.“

Trägerkreis ist offen für Partner aus allen christlichen Gemeinden

Am Abend nach der Vertragsunterzeichnung gründeten rund 100 engagierte Christen auf Initiative der zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehörenden Ludwig-Hofacker Vereinigung den Trägerkreis ProChrist-Stuttgart. Der Kreis wird in den kommenden Monaten weitere Partner in der Region suchen, damit ProChrist 2013 von Mitgliedern aus allen christlichen Kirchen getragen wird. Der Event findet 2013 bereits zum achten Mal statt – die erste Veranstaltung kam 1993 aus Essen. Verschiedene Prominente unterstützen ProChrist, darunter Erwin Teufel, Ministerpräsident a. D. für Baden-Württemberg, Golfprofi Bernhard Langer oder Schuhunternehmer Dr. Heinz-Horst Deichmann.


JesusHouse: Satellitengottesdienst für junge Leute kommt ebenfalls aus Stuttgart

Neben ProChrist 2013 bereitet der Verein derzeit auch JesusHouse vor – eine Veranstaltung, bei der im Frühjahr 2011 insbesondere junge Menschen eingeladen sind, zu feiern, zu singen und sich mit der christlichen Botschaft zu beschäftigen. Wie bei ProChrist wird bei JesusHouse der Hauptteil des Gottesdienstes ebenfalls von der Stuttgarter Porsche-Arena aus an die bis zu 750 teilnehmenden Orte übertragen. Beim vergangenen JesusHouse im Jahr 2007 konnten so etwa 400.000 Jugendliche in mehreren europäischen Ländern erreicht werden.

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Weitere Informationen und Kontakt:

ProChrist e.V.

Pressestelle – Michael Klitzke

Tel.: 05 61-9 37 79-0

E-Mail: mklitzke@prochrist.de

www.prochrist.org

ProChrist e.V. …

… ist eine überkonfessionelle Initiative von Christen unterschiedlicher Kirchen. ProChrist fördert den christlichen Glauben in Deutschland und Europa mit lokalen, regionalen und internationalen Aktivitäten. Der Verein hat seinen Sitz in Kassel und wird nahezu ausschließlich von Spenden getragen. Mit unterschiedlichen Aktionen und Dienstleistungen unterstützt der Verein Gemeinden dabei, Menschen mit dem christlichen Glauben bekannt zu machen und mit und über Gott ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten steht ein mehrtägiger Gottesdienst. Dieser wird per Satellit in viele Länder Europas übertragen. 2009 kam die zentrale ProChrist-Veranstaltung vom 29. März bis 5. April 2009 aus der Chemnitz Arena. Nach 1993 (Essen), 1995 (Leipzig), 1997 (Nürnberg), 2000 (Bremen), 2003 (Essen) und 2006 (München) war es bereits die siebte Veranstaltung dieser Art und erreichte an rund 1.350 Orten in 18 europäischen Ländern etwa 1,1 Millionen Menschen. Im Kern des Übertragungsprogramms aus Wortbeiträgen, Musik, Theater und Interviews zu zentralen Themen des Lebens und des Glaubens steht eine einladende Predigt von Pfarrer Ulrich Parzany. Der evangelische Pfarrer und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist Leiter von ProChrist und war bis 2006 Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland.

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