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Chemnitz toppt München: 3.000 Besucher erwartet

28.03.2009 11:27:00

Am Samstagnachmittag wurde es eng in der Chemnitz Arena bei ProChrist für Kids, dem Kindergottesdienst des europaweit größten Gottesdienstes, der per Satellit in 340 Orte im deutschsprachigen Raum übertragen wurde: Über 6.200 Kinder und deren Eltern drängten sich auf den Tribünen, um gemeinsam eine biblische Geschichte auf unterhaltsame und zeitgemäße Art und Weise zu hören und zu sehen.


„Wir hatten ursprünglich mit 3.000 Besuchern gerechnet, jetzt ist die doppelte Anzahl gekommen und das, obwohl Chemnitz der bislang kleinste ProChrist-Austragungsort ist. Selbst in München hatten wir nicht so viele Besucher bei ProChrist für Kids", sagte der sichtlich bewegte ProChrist-Leiter Pfarrer Ulrich Parzany, der an den kommenden ProChrist-Abenden die Predigten halten wird. Sein Fazit aus der Veranstaltung: „Viele Eltern möchten, dass ihren Kindern Werte vermittelt werden, die in unserer Gesellschaft tragen. Ich bin überwältigt, dass sie diese Gelegenheit so ausgiebig genutzt haben – und das ausgerechnet in einer Region, der extreme Gottesferne nachgesagt wird."„ProChrist für Kids will Raum schaffen für ein neues Vertrauen in Gott. Jesus selbst machte die Kinder zu Vorbildern in Sachen Gottvertrauen und deshalb haben wir sie dabei", sagte Miriam Küllmer-Vogt, die das Programm entwickelte. Und Raimund Utsch, erster Vorsitzender von ProChrist, ergänzt: „Gerade jetzt, wo das Vertrauen in unser Wirtschaftssystem grundlegend in Frage gestellt ist, ist eine Investition in ein langlebiges und tragfähiges Wertesystem vonnöten. ProChrist für Kids ist eine Investition in unsere Kinder und somit auch eine Investition in unsere Zukunft."

Biblischen Thomas mit Zeitmaschine nach Chemnitz geholt
Die Kinder mussten am Nachmittag eine Aufgabe lösen: Mit ohrenbetäubendem Lärm aus ihren selbstgefertigten Instrumenten, mit Getrampel und Geschrei aktivierten sie, unterstützt von Roboter TEK7, eine Zeitmaschine und holten so den biblischen Thomas auf die Bühne. Der konnte nicht glauben, dass Jesus nach seinem Tod am Kreuz tatsächlich auferstanden sein soll. Die Kinder erklärten ihm den Verlauf der biblischen Geschichte und schickten ihn danach zurück in die Vergangenheit.

Einhellige Meinung von Kindern und erwachsenen Begleitern: Die Zeitmaschine war der Hit. Besonders toll sei es auch gewesen, als TEK7 aufgrund eines Kurzschlusses sein Gedächtnis verlor und Justin, 10 aus Ansprung: „Der Robotern war cool gemacht." Jonas, 9: „Das war voll lustig, als dem Roboter die Sicherung durchgebrannt ist." Und seine Mutter Stefanie Unverferth aus Meerane ergänzt: „Jonas und der 5jährige Josua haben noch nie so lange still gesessen." Silvia Fiedler aus Chemnitz, deren Sohn beim 300köpfigen Kids-Chor mitgesungen hatte, sagte: „Jetzt habe ich endlich gesehen, was alles hinter den langen Proben und Treffen steckte. Die ganze Veranstaltung war sehr gut gemacht."

Abdruck frei, Beleg erbeten

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